#KinderMedienStandort

Profil

Ernst-Abbe-Hochschule

Kultur und Medien

In den Modulen Kulturelle Kommunikation und Kultur- und Medienpädagogik lernen die Studierenden des Fachbereiches Soziale Arbeit die Grundlagen, Theorien und Praktiken der Aktiven Medienarbeit (Film, Fotografie), Theater, Spiel, Kunst u.v.a. In diesem Sinn wird ein breites Medienverständnis gewählt, dass Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Verbreitungsmedien einschließt. Somit zählt auch Humor, Tiergestützte Arbeit sowie gesundes Lernen und Lehren dazu. Basis dafür ist die nonverbale und verbale Kommunikation. Das Ziel besteht in der Vermittlung von kultureller Kommunikation zur Erweiterung und Professionalisierung der Kultur- und Medienkompetenz in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.
Die Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis  sowie Methoden und Techniken kommunikativen Handelns zielt auf die Herausbildung einer emotional, körperlich, intellektuell und sozial ausgestalteten Professionalität ab. Hierzu ist es erforderlich, vor allem folgende Kompetenzen zu schulen:

  1. Fähigkeit zur Kultur- und Medienkritik
  2. Innovative und kreative Fähigkeiten und Kompetenzen der Kultur- und Mediengestaltung
  3. Fähigkeiten und Kompetenzen zur Initiierung, Durchführung und Auswertung kultur- und medienpädagogischer Projekte
  4. Fähigkeiten und Kompetenzen zur Vermittlung von Kultur- und Medienkompetenz für unterschiedliche Zielgruppen
  5. Beherrschen und Einsetzen kultureller Kommunikationsmethoden gemäß situativer Kommunikationsbedingungen

Die Dozenten Prof. Dr. Erich Schäfer, Prof. Dr. Mike Sandbothe und Prof. Dr. Martin Geisler decken ein breites Feld der Kultur- und Medienpädagogik ab und haben in diesem Bereich vielfältige Projekte entwickelt und Veröffentlichungen publiziert. Die Fachgruppe stellt seit vielen Jahren, zunächst mit Prof. Dr. Schäfer und seit 2014 mit Prof. Dr. Geisler, den Landessprecher der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Studentische Arbeitsgruppen haben sich im Bereich „Games“ und „Theater“ gebildet und werden  betreut. Ab 2016 wird voraussichtlich der Masterstudiengang "Spiel- und Medienpädagogik" am Fachbereich angeboten.



Ansprechpartner

Prof. Dr. Martin Geisler
Dozent: Kultur und Medien
Tel.: 03641/205814

Prof. Dr. Mike Sandbothe
Dozent: Kultur und Medien
Tel.: 03641/205859

Prof. Dr. Erich Schäfer
Dozent: Methoden der Erwachsenenbildung
Tel.: 03641/205815

Events

01.04.2017
Master "Spiel- und Medienpädagogik"

Neuer Masterstudiengang in Jena befasst sich mit Spiel, Medien und Computerspielen

Der neuartige, berufsbegleitende Masterstudiengang "Spiel- und Medienpädagogik“ startet zum Sommersemester 2017 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Das praxisorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle zwischen Medienpädagogik, Erziehungs- und Kulturwissenschaften angesiedelt. Der Studiengang wird berufsbegleitend, kostenpflichtig und in Modulform durchgeführt. Die Regelstudienzeit sind 4 Semester. Die Gebühren belaufen sich auf 1.250€ pro Semester. Veranstaltungsort ist Jena. Über Online-Plattformen werden Selbststudiumsanteile betreut. Der Studienabschluss „Master of Arts“, eröffnet Absolvent*innen ein breites Betätigungsfeld in den Bereichen Spiel-, Theater- und Medienpädagogik.

Konzipiert wurde der neue Studiengang von Prof. Dr. Martin Geisler (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Prof. Dr. Sandra Fleischer (DPFA Hochschule Sachsen). Die bundesweite Vernetzung zu spiel- und medienpädagogischen Institutionen erlaubt umfassende und aktuelle Interaktion von Praxis und Forschung. Der Studiengang wird der Forderung nach einer pädagogischen Beschäftigung mit digitalen Spielen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit gerecht und bietet ein Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot für Multiplikatoren.

Die Lehrenden im Studiengang sind bundesweit anerkannte Experten und Expertinnen. Der Masterstudiengang kombiniert lern- und spieltheoretische Konzepte. Spielinhalte für unterschiedliche Zielgruppen werden thematisiert, kritisch analysiert und in pädagogischen Maßnahmen reflektiert. Dabei erhalten Projekte, Konzepte und Grundlagen des digitalen Spiels besondere Aufmerksamkeit. Die Schwerpunkte des Studiengangs, welcher am Fachbereich Sozialwesen eingebunden ist, liegen zudem in den Bereichen Kulturelle Bildung, Spielforschung, Medienforschung, Medienethik und Jugendmedienschutz, Medienpädagogik und Spielpädagogik. Das Curriculum vermittelt jeweils zunächst die Grundlagen spezifischer Wissens- und Praxisgebiete und vertieft diese im Verlauf. In Modulen zur Forschung und Entwicklung werden bestehende Projekte analysiert und Innovationen angeregt.

Interessenten können sich unter folgendem Link des Fachbereiches Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule informieren: www.sw.eah-jena.de/studium/ma-spiel-medienpaedagogik


Weitere Informationen finden Sie hier:

Website des Studiengangs:
www.eah-jena.de/fhj/fhjena/de/studium/Studienangebot/berufsbglSG/spiel-und-medienpaedagogik/Seiten/default.aspx

Facebook-Seite
www.facebook.com/spielmedienpaedagogik

10.06.2016
Games Night

zweite „Games Night Jena“ am 10.06.2016
an der Ernst-Abbe-Hochschule (17-22 Uhr)

Studierende am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule haben unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Geisler die zweite Jenaer „Games Night“ konzipiert. Im Seminar „Digitale Spiele in der Bildung“ erarbeiteten die Studierenden die Potenziale von digitalen Spielen. Im Sinne der Lebensweltorientierung wird dieses Hobby vieler Kinder und Jugendlicher auch in der Sozialen Arbeit reflektiert.

Vorgestellt wird eine breite Palette von Aktivitäten rund um das digitale aber auch analoge Spiel. Ziel ist die Begegnung von Spielenden und Nicht-Spielenden, Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen, jungen und alten Menschen, Expert*innen und Laien, Künstler*innen und Sportler*innen.

Zu sehen und erleben gibt es eine Quizbühne mit spannenden Impulsen. Jung und Alt können ihre Fähigkeiten auf einer LAN- oder Konsolen-Party testen und sich im Mehrspielermodus messen. Auch Retrogames und brandneue Spieltechnologien werden präsentiert. Wer seine Spielfähigkeiten vom Spiel auf die Alltagswelt übertragen möchte, kann dies beim Reallife Jump ’n Run, Brett- und Kartenspielen, beim Lasertag oder Juggerfights probieren. Kunst, Musik und sogar ein GameRadio geben Einblicke in die kreative Seite von Computer- und Videospielen. Ebenso wird es Elterntipps und Beratungsmöglichkeiten geben, Fragen zum Jugendmedienschutz werden beantwortet sowie Konzepte zum Einsatz von Computerspielen in der Bildung dargestellt.

Als Gäste und Partner konnten zahlreiche Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen werden. So sind unter anderem die „Stiftung digitale Spielkultur“, „Kids Interaktive“, „Vodzup Games“, das „Institut Spawnpoint“, die „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“, die Hochschulgruppe Gaming der Universität Erfurt und natürlich die AG Respawn vor Ort.

Los geht es am 10.06.2016 ab 17 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Bis 22 Uhr haben alle Interessierten Zeit die unterschiedlichen Stationen wahrzunehmen. Zentrum der Aktivitäten ist das Medienstudio (Raum 05.03.11). Von hier aus werden alle Stationen beschrieben und ausgeschildert. Studierende, Dozent*innen, Praktiker*innen, Eltern, Lehrer*innen, Pädagog*innen, Kinder, Gamer, Nerds und Noobs sind herzlich eingeladen in die 3. Etage des Hauses 5 der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Alle aktuellen Informationen sind auf der folgenden Website einzusehen:

www.sw.eah-jena.de/games-night-jena
oder
www.facebook.com/events/994310913949956/


Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Am Fachbereich Sozialwesen wird übrigens ab dem Sommersemester 2017 der berufsbegleitende Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ angeboten. Alle Infos unter: www.spiel-medien-pädagogik.de