#KinderMedienStandort

Profil

Spawnpoint

Institut für Computerspiel

Ziel ist es Spielende und Nicht-Spielende zu einem reflektierten Umgang mit Computerspielen anzuregen, auf ästhetische Gesichtspunkte des Mediums einzugehen und dessen kulturelle Verortung zu hinterfragen. Das Computerspiel erfährt durch das Institut Legitimation als Kulturgut, als anerkannter Freizeitfaktor, als Kommunikations- und Interaktionsmittel, als Ausdrucksform, als Betätigungsfeld für sportlichen Wettkampf sowie als methodische-didaktische Methode. Dabei wird dennoch auf die Bedeutung des Spiels an solches geachtet, ohne es zu instrumentalisieren.  Bei allen Aktivitäten  steht der Kontakt zur und der Dialog mit der Spielenden-Community im Fokus der Arbeit des Instituts.

Spawnpoint widmet sich in fünf Modulen der Thematik Computerspiele. Dabei steht Kunst, Kultur und Sport, Bildung, Beratung sowie Emanzipation im Fokus. Das Institut bietet Know-how, Wissen und Equipment um das Computerspiel zu erfahren und zu nutzen. Darüber hinaus versteht sich Spawnpoint als Forschungsinstitut, um dieses relativ neue und sich stetig entwickelnde Medium in offenen Fragen zu erkunden.



Ansprechpartner

Prof. Dr. Martin Geisler
Institutsleitung
Tel.: 0174 9039596

Gerrit Neundorf
Institutsleitung
Kathrin Heinrich
Mitarbeiterinnen

Events

05.06.2015
Erste Jenaer GamesNight "Time4Games"

Erste Jenaer GamesNight am 05.06.2015 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (17-22 Uhr)

Studierende des 6. Semesters am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule haben unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Geisler die erste Jenaer GamesNight konzipiert. Im Seminar „Computerspielpädagogik“ erarbeiteten die Studierenden die Potenziale von digitalen Spielen. Im Sinne der Lebensweltorientierung muss dieses wichtige Hobby vieler Kinder und Jugendlicher auch in der Sozialen Arbeit reflektiert werden. Fragen hinsichtlich der Wirkung lassen sich erst beurteilen, wenn Multiplikator*innen Zugang und Verständnis zum Computerspiel und seinen vielfältigen Bereichen erlangt haben.  

Bei der ersten Jenaer GameNight stellen die Studierenden daher eine breite Palette von Aktivitäten rund um das Computerspiel vor und erlauben, eigene Spielerfahrungen zu sammeln. Ziel ist dabei die Begegnung von Spielenden und Nicht-Spielenden, Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen, jungen und alten Menschen, Expert*innen und Laien, Künstler*innen und Sportler*innen. Studierende, Dozent*innen, Eltern, Lehrer*innen, Pädagog*innen, Kinder, Gamer, Zocker, Lamer, Nerds und Noobs sind herzlich eingeladen in die 3. Etage des Hauses 5 der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Zu sehen und erleben gibt es eine Quizbühne mit spannenden Inputs über Grundlagen zum Spiel, über pädagogische Projekte und Kunst. In einem Live-Let’s Play werden einzelne Spiele vorgestellt. Jung und Alt können ihre Fähigkeiten an Spielinseln testen und sich im Mehrspielermodus messen. Beratung und Konzepte zum Einsatz von Computerspielen in der Bildung werden ebenso angeboten, wie ein Fachkolloquium bei welchem aktuelle Abschlussarbeiten zum Thema Computerspiel vorgestellt und diskutiert werden. Auch die Gewalt als Symbol in Games wird hinterfragt. In einem separaten Bereich gibt es hierzu Dokumentationen und geleitete Diskussionen. Im Flur der Etage 3 (Haus 5) ist eine Artworks-Ausstellung zu sehen und werden weitere kreative Möglichkeiten von Computerspielen vorgestellt. Für alle die nicht nur gern am Rechner spielen, werden auf dem Campus der Hochschule Klassiker des Computerspiels ins reale Leben übernommen.

Los geht es am 05.06.2015 ab 17 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Bis 22 Uhr haben alle Interessierten Zeit die unterschiedlichen Stationen wahrzunehmen. Zentrum der Aktivitäten ist das Medienstudio (05.03.11). Von hier aus werden alle Stationen beschrieben und ausgeschildert.

Die erste GamsNight Jena wird unterstützt von der Hochschulgruppe Gaming der Universität  Erfurt und dem Institut für Computerspiel - Spawnpoint. Alle aktuellen Informationen sind auf der Facebookseite zum Event einsehbar: Link

Ziel ist, dass Angebot jährlich zu erweitern und somit auch überregional eine Anlaufstelle für die medienpädogische Auseinandersetzung mit Computerspielen anzubieten. Am Fachbereich Sozialwesen wird übrigens voraussichtlich ab dem Sommersemester 2016 der berufsbegleitende Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ angeboten.